Wachstum dank Klimaschutz

Produktivitätsgewinne durch Klimaschutzmaßnahmen
Wachstum dank Klimaschutz

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Wirtschaftswachstum und Klimaschutz schließen sich nicht aus. Im Gegenteil!

Wann immer mutige Schritte für den Klimaschutz vorgeschlagen werden, sind die Mahner nicht weit. Es gehe alles viel zu schnell, würde die Wirtschaft überfordern, Arbeitsplätze vernichten, in eine Rezession führen und so weiter und sofort. Es scheint so, als wäre es das Beste für die heimische Wirtschaft, möglichst lange an Braunkohle, Verbrennungsmotor und klimaschädlichen Kühlmitteln festzuhalten. Andernfalls drohe die Krise. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall.

Wer zuerst konsequent in neue Techniken investiert, hat am Ende beim Absatz dieser Produkte einen Marktvorteil als First Mover. Warum nochmal benötigen wir derzeit die Hilfe von Huwaei für den Ausbau des deutschen 5G-Netzes? Weil Huawei seit Jahren Breitbandnetze in verschiedenen Staaten mit Hilfe chinesischer Staatsmittel baut. Wer baut die meisten Elektroautos? Staaten wie Kalifornien (Tesla) oder China in denen diese Technologien seit Jahren gezielt gefördert werden. Gleich 11 (!) der erfolgreichsten Elektroauto-Produzenten stammen derzeit aus China. Es mutet doch sehr merkwürdig an, dass sich ausgerechnet „Made in Germany“ gegen den technischen Fortschritt stellt. Das Parteien wie die AFD an althergebrachten Verfahren und Techniken auf Teufel komm raus festhalten wollen. Noch lebt unsere Exportwirtschaft davon, dass wir in Branchen wie Mobilität, Maschinenbau oder Chemie Marktführer haben. Diesen Vorteil werden wir verlieren, wenn wir uns an veralteten Verfahren und Techniken festklammern.

Klimaschutz als Wachstumsmotor

Aber mal Abgesehen vom Zukunfts-Technologie-Argument wird hierzulande auch ein zweiter Gedankenfehler gemacht. Immer wieder wird der Klimaschutz als Wachstumsbremse dargestellt. Steigende Transportkosten durch CO2-Steuern, so heißt es beispielsweise, könnten die Preise erhöhen und die Nachfrage in Deutschland dämpfen. Das Wachstum würde zum Erliegen kommen. Doch Steuern sind nur ein Umlaufposten. Geld bleibt bei einem Staat nicht liegen. Die Einnahmen können genutzt werden, um andere Steuern oder Kosten zu verringern. Dann ist es ein Nullsummenspiel, in dem nur das Eine (Transport) und das Andere günstiger wird.

Oder aber die zusätzlichen Einnahmen werden gezielt in Infrastruktur reinvestiert. Dann erhöhen sie die Nachfrage nach klimaschonender Technologie. Was auf der einen Seite an Nachfrage wegbricht, kommt auf der anderen Seite also neu hinzu. Auch hier handelt es sich lediglich um eine Schwerpunktverlagerung. Und genau diese ist dringend erforderlich. Da wir nur wenig Rohstoffe haben, ist es für unser Land entscheidend, technologisch führend zu sein. Die zusätzlichen Einnahmen können also verwendet werden um Zukunftsbranchen zu unterstützen. Im digitalen Sektor haben wir den Anschluss bereits weitgehend verloren. Kein Smartphone, kein Social Media Netzwerk, kaum Hardware kommt aus Europa oder Deutschland. Amazon, Google, Apple, Alibaba und Tencent lassen grüßen. Jetzt geht es darum in den nächsten Zukunftssektoren den Anschluss nicht zu verlieren. Nachhaltige Produtionsmethoden, Biotechnologie, Elektromobilität und regenerative Energieerzeugung gehören zweifelsfrei dazu!

In zukunftsträchtigen Branchen entsteht durch staatlich unterstützte steigende Nachfrage betriebswirtschaftliches Skalierungspotential. Die Preise sinken, wenn die Nachfrage steigt. Gleichzeitig werden die Produkte ausgereifter. Nehmen wir als Beispiel das Elektroauto. Viele Autokäufer zögern noch, wenn es darum geht ein solches Auto anzuschaffen.
Concept of the eco-friendly car - body surface is covered with a realistic grass
CeBIT 2017, IT-Messe, Leitmotto:
Electric charging noozle inserted into electrical vehicle's charging plug
Zu teuer, zu wenig Ladesäulen, zu wenig Reichweite… Doch investiert der Staat gezielt und nachhaltig in diese neue Technik, wendet sich das Blatt. Die Ladesäuleninfrastruktur wird ausgebaut, Zuschüsse erhöhen die private Nachfrage, der Staat selber erneuert seinen Fuhrpark sowie öffentliche Verkehrsmittel. Bei den Herstellern setzen Lernkurveneffekte und Fixkostendegressionen ein. In der Folge können die Preise sinken und die Hersteller werden international wettbewerbsfähiger. Das praktische an diesem Effekt: Durch die sinkende Preise und die optimierten Produkte steigt dann erneut die Nachfrage.

Diesen Kreislauf gab es schon bei vielen neuen Technologien. Vom Flachbildschirm bis zum Tintenstrahldrucker. Vieles war am Anfang einer technikbegeisterten, exzentrischen Käuferschicht mit hohem Einkommen vorbehalten. Mit der Zeit änderte sich dann stets das Blatt. Die Preise sanken und die neuen Produkte wurden massentauglich. Gemau diesen Prozess kann man gezielt beschleunigen und neuen Technologien damit schneller zum Durchbruch verhelfen. Für eine Exportwirtschaft sicher kein Nachteil. Technologisch führend zu sein hilft dann dem Klima UND dem Wachstum in Deutschland und Europa!

Produktivitätsgewinne durch Klimaschutzmaßnahmen

Wachstum entsteht häufig über die Faktoren Produktivität und Kaufkraft. Wenn die Bürger sich mehr leisten können, können sie in neue Dinge investieren, für die bisher kein Geld vorhanden war. In der Folge entstehen neue Branchen und Jobs. Vereinfacht gesagt: Sinken die Preise für Lebensmittel und Kleidung, bleibt mehr Geld für Reisen, Fitnessstudios und Autos über. Der Wohlstand, nach wie vor definiert über das BIP, steigt. Viele Menschen haben besitzen mehr Dienstleistungen und Güter als vorher. Dass dieses Wohlstandskonzept wichtige Dinge wie Gesundheit, Glück oder gesunde Luft ausklammert, ist bekannt.

Wachstum nach BIP-Konzept kann umweltschädlich oder nachhaltig erfolgen. Umweltschädlich ist es häufig dann, wenn man Produkte über globale Wertschöpfungsketten zum Beispiel in Asien produziert, weil die Arbeitskosten und Umweltauflagen dort niedrig sind und sie anschließend in westlichen Ländern billig verkauft. Das erhöht zwar die Kaufkraft und das Wachstum steigt, jedoch steigt auch die Umweltbelastung. Eine umweltfreundliche Variante des Wachstums haben wir dagegen, wenn Prozesse optimiert werden, so dass über eine steigende Produktivität die Preise sinken können. Produktivität bezeichnet hierbei stets das Verhältnis von Input zu Output.

Nun geht es im Klimaschutz vornehmlich darum, Ressourcen wie Energie einzusparen. Mit weniger Energieverbrauch den gleichen Output zu erzeugen ist aktiver Klimaschutz und ZUGLEICH wachstumsfördernd. Darum werden Investitionen in eine klimafreundliche Wirtschaft das Wachstum mittelfristig nicht ausbremsen, sie können es sogar erhöhen. Denn wenn wir weniger Energie aufwenden müssen, um die gleichen Güter zu erzeugen und zu transportieren, können Preise sinken. Mit anderen Worten: Das was die Unternehmen und Bürger durch eine CO2-Steuer verlieren, würden sie doppelt und dreifach zurückerhalten. Und die deutsche Wirtschaft? Sie hätte zukunftsfähige neue Branchen geschaffen.

Verpassen wir diese Chance, dann werden andere Volkswirtschaften sie ergreifen. Dann kommen Autos, Kommunikationstechnik, landwirtschaftliche Maschinen, Roboter oder digitale Geräte eben aus anderen Staaten. Made in Germany? Das war dann Mal!

(..) TEXT AN DIESER STELLE GEKÜRZT, KANN KOMPLETT AUSGELIEFERT WERDEN!

Text: Diplom-Volkswirt Michael Krabs
Fotos: Bildagentur Zoonar (Steve Heap, scusi, Anton Balazh, Christian Lademann, wolfilser)

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