Zauberhafte Tigerpferde - Zebras in Afrika

Zebras haben zwei Gesichter: Sie sind friedlich und dennoch kämpferisch, sie ordnen sich unter und lieben doch ihre Freiheit. Wer sich mit ihnen anlegt, kann nicht nur ein Ohr verlieren.

Als im 16. Jahrhundert die ersten Seefahrer aus Afrika heimkehrten, hatten sie unglaubliches zu berichten. Sie wollten riesige Herden schwarz-weiß gestreifter "Tigerpferde" gesehen haben, die von den Eingeborenen als "Quaggas" bezeichnet wurden. Doch die armen Seefahrer ernteten statt Beifall nur Gelächter: Gestreifte Tigerpferde, noch dazu in schwarz-weiß - das konnte nur Seemannsgarn sein!

Heute ist die Existenz der "Quaggas" kein Geheimnis mehr. Im Gegenteil: Das ausgeprägte Familienleben der Zebras wurde gründlich erforscht. Die Zebrafamilie besteht aus einem Hengst, bis zu 6 Stuten und mehreren Fohlen. Eine strenge Rangordnung, bei der jeder jeden respektiert, garantiert den Familienfrieden. Ein dominanter Hengst ist der Big Boss. Seine Aufgabe besteht darin, die Herde zu bewachen und verteidigen. Und zwar gegen Löwen und Hyänen ebenso, wie gegen aufdringliche Junggesellen. Die ziehen ab einem Alter von zwei Jahre umher und versuchen einen eigenen Clan zu gründen. Dazu müssen sie aber erstmal einige Jungstuten entführen. Kein leichtes Unterfangen. Der stolze Vater bewacht seine Jungfrauen argwöhnisch und hält wenig von aufdringlichen Verehrern. Die Jungspunde sollen erstmal erwachsen werden und in einigen Jahren wiederkommen. Denn nur wer stark genug ist, gegen den Leithengst im Kampf zu bestehen, hat Chancen auf Erfolg.

Die First Lady ist meist die Lieblingsstute vom Big Boss. Die Leitstute ist zuständig für das kulinarische Wohl der Familie und führt den ganzen Clan zu den besten Weideplätzen und Wasserlöchern. Sie sorgt auch dafür, dass die Etikette eingehalten wird. Auf korrekte Umgangsformen wird bei Familie Zebra nämlich viel Wert gelegt: Die Jungtiere haben den Alten mit schräg gestellten Ohren und kauenden Kiefern Respekt zu erweisen. Eine Begrüßung besteht aus schnuppernden Nüstern. Auch die kollektive Körperpflege wird groß geschrieben: Zärtlich beknabbern sich die Zebras einander den Nacken und scheuern das Fell am Nachbarn.

Eine weitere Aufgabe der First Lady ist das Wecken der Clanmitglieder am frühen Morgen. Auf der Flucht übernimmt sie stets die Führung der Gruppe, während der Hengst die Nachhut bildet und aufpasst, dass keines der Fohlen den Anschluss verliert. Kommt es zum Kampf, sind Zebras keineswegs wehrlos. Wenn die Leitstute einen einzelnen Feind entdeckt, kommt es vor, dass die ganze Gruppe über den Gegner hinweg galoppiert und ihn durch kräftige Hufschläge verletzt. Stuten mit Fohlen sind besonders angriffslustig. Sie bedrohen jeden Fremdling mit gefletschten Zähnen. Wer ihnen zu Nahe kommt, riskiert eine dicke Lippe oder schlimmeres. Biologen beobachteten eine Stute in der Serengeti, die einen Löwen verfolgte und durch einen Tritt ans Kinn schwer verletzte, nachdem dieser ihr Fohlen gerissen hatte. Richtig gefährlich wird es für gesunde Zebras sowieso erst, wenn Löwen oder Hyänen im Rudel angreifen. Um sich dieser Gefahr zu erwehren, ruhen sie auf offener Steppe und stellen Wachposten auf. Oft schließen sie sich mit anderen Clans zu Herden mit mehreren hundert Tieren zusammen. Viele Augen sehen eben mehr als wenige.
Zebra, Burchell's Zebra, Steppenzebra,
Equus burch.
Masai Mara,
Kenya, Kenia, Africa, Afrika.
Photo: Fritz Poelking, Fritz Pölking
A nature document.
Hartmann's Mountain Zebra, stallion, yawning   /   (Equus zebra hartmannae)   /   Hartmann-Bergzebra, Hengst, gaehnend   /   [Tiere / animals, Saeugetiere / mammals, Huftiere / hoofed animals, Pferdeartige / equids, Unpaarhufer, Afrika / africa, aussen, outside, Himmel, sky, seitlich, side, schwarz-weiss, b/w, black & white, adult, Kommunikation, communication, rufen, calling, Querformat, horizontal, maennlich, male]
Zebra, Burchell's Zebra, Steppenzebra,
Equus burch.
Masai Mara,
Kenya, Kenia, Africa, Afrika.
Photo: Fritz Poelking, Fritz Pölking
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Gran's zebras, foals, playing   /   (Equus quagga boehmi)   /   Boehmzebras, Grantzebras, Fohlen, spielend
Grant's zebras, foals  /  (Equus quagga boehmi)  /  Boehmzebras, Grantzebras, Fohlen
Böhms Steppenzebra ist eine Unterart des Steppenzebras, die  Ostafrika lebt.
Das Böhms Steppenzebra ist eine Unterart des Steppenzebras, die in den Steppengebieten Ostafrikas  lebt. An der Tränke werden sie oft ein Opfer großer Raubtiere und sind hier entsprechend aufgeregt.
Das Burchellzebra ist eine Unterart des Steppenzebras, die im Südosten des südlichen Afrika lebt.
Hartmann's Mountain Zebra, stallion   /   (Equus zebra hartmannae)   /   Hartmann-Bergzebra, Hengst   /   [Tiere / animals, Saeugetiere / mammals, Huftiere / hoofed animals, Pferdeartige / equids, Unpaarhufer, Afrika / africa, aussen, outside, Himmel, sky, frontal, head-on, von vorne, schwarz-weiss, b/w, black & white, stehen, standing, aufmerksam, alert, adult, Hochformat, vertical, maennlich, male]
Zebra, Burchell's Zebra, Steppenzebra,
Equus burch. - albino.
Masai Mara,
Kenya, Kenia, Africa, Afrika.
Photo: Fritz Poelking, Fritz Pölking
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Zebra, Stute mit Fohlen, Mutter mit Jungtier
Cape Mountain Zebra
Equus zebra
South Africa, Sued-Afrika
Cape Mountaine Zebra
Equus zebra zebra
South Afrikca, Sued-Afrika
Das Böhms Steppenzebra ist eine Unterart des Steppenzabras, die in den Steppengebieten Ostafrikas  lebt. Steppenzebras überqueren regelmäßig den Mara-Fluss
Stepppenzebras an der Tränke. Böhms Steppenzebra ist eine Unterart des Steppenzebras, die  Ostafrika lebt.
Das Böhms Steppenzebra ist eine Unterart des Steppenzebras, die in den Steppengebieten Ostafrikas  lebt. An der Tränke werden sie oft ein Opfer großer Raubtiere und sind hier entsprechend aufgeregt.
Zebra, Burchell's Zebra, Steppenzebra,
Equus burch.
Masai Mara,
Kenya, Kenia, Africa, Afrika.
Photo: Fritz Poelking, Fritz Pölking
A nature document.
Noch mehr Aufmerksamkeit als dem Familienleben wurde der Frage gewidmet, warum die Zebras Streifen haben. Wie bei einem menschlichen Fingerabdruck besitzt jedes Zebra eine eigene unverwechselbare Musterung. Da sich die kleinen Wildpferde mittels Kontaktruf und Geruch identifizieren können, reicht dies als Erklärung für die Zebrastreifen kaum aus. Der britische Insektenforscher Jeffrey Waage hat die bisher einleuchtendste Erklärung vorgelegt: Er konnte nachweisen, dass die Tsetsefliege durch die Streifen verwirrt wird, und die Zebras einfach nicht findet. Die Umrisse der Wildpferde werden durch die Streifen optisch aufgelöst, so dass der Überträger der Nagana-Seuche sich andere Opfer suchen muss. Andere Theorien besagen, dass durch die Streifen kühlende Luftwirbel entstehen und somit eine Überhitzung der Tiere verhindert wird oder dass große Raubtiere durch das Fellmuster verwirrt werden. Wahrscheinlich treffen mehrere Theorien ins Schwarze. In der Natur wird bekanntlich wenig dem Zufall überlassen.

Zebras lieben ihre Freiheit. Im Gegensatz zu anderen Wildpferden, lassen sie sich weder zähmen, noch als Nutztier abrichten. Der Umgang mit ihnen bleibt stets gefährlich. Das ändert sich auch nicht, wenn die Tiere bereits in Gefangenschaft geboren sind. Es ist zwar kein Problem, Zebras auf einer Freifläche zu halten, wer auf ihnen reiten oder sie dressieren will, kann jedoch sein blaues Wunder erleben. Mit Bissen und Tritten setzen sich die Tiere energisch zur Wehr. Der Zoologe Alfred Brehm dokumentierte einen besonders rabiaten Fall der Gegenwehr. Nachdem ein mutiger (oder dummer!) Reiter sich selbst durch ein Wasserbad im Fluss nicht abschütteln ließ, rächte sich dass Zebra kurze Zeit später, indem es dem vermeintlichen Bändiger ein Ohr abbiss.

Rennen ist die Halbe Miete
Wie die Zebras ihre Jungen großziehen


Das Wichtigste lernt ein Zebra unmittelbar nach der Geburt. Schon nach 20 Minuten kann das Fohlen stehen und bereits nach einer Stunde galoppieren. Nur so kann das schaukelpferdgroße Fohlen der Herde folgen und sich vor Angriffen in Sicherheit bringen. Alles andere hat Zeit. Zum Beispiel der Orientierungssinn. In der ersten Woche können die jungen Zebras ihre Mutter noch nicht am Fellmuster erkennen. Gelegentlich kommt es deshalb vor, dass sie einem gestreiften Jeep hinterherrennen, bis die Mutter den kleinen Blindfisch wieder einfängt. Durch ständigen Hautkontakt versucht die Stute ihr Fohlen vor solchen Irrtümern zu schützen. Doch sobald das Kleine in der Lage ist, seine Mutter am Strichcode zu erkennen, darf es endlich alleine auf Streife gehen. Übermutig galoppiert das Junge umher, verfolgt Gazellen, schlägt mit den Hufen und springt munter über Stock und Stein. Mit seinen Spielkameraden übt es fliehen und von seinen Tanten lernt es die Benimmregeln im Zebraclan. Nach einer Woche probiert das kleine Zebra zum ersten Mal Gras. Pfui Teufel, Mamas Milch schmeckt eindeutig besser! Zum Glück darf es noch 6-8 Monate lang bei seiner Mutter trinken. Dann ist das junge Zebra alt genug, um sich alleine zu ernähren. Und bis dahin schmeckt ihm auch das Gras ausgezeichnet.

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